13.09.2013

Blue Mountains Katoomba und Leura

Ich bin früh aufgewacht draussen ist es sau kalt im Camper allerdings ist es auch nicht viel wärmer. Nach einem Frühstück machen wir uns gleich auf den Weg Richtung Blue Mountains. Das liegt ca 100km westlich von Sydney. Und ist der Odenwald für die gestressten Städter.

Wir fahren entgegen dem Berufsverkehr der sich nur langsam Richtung Innenstadt schlängelt. Mit Pause brauchen wir ungefähr 2 Std für die teilweise kurvige 100km Strecke. Die Landschaft hat sich total geändert jetzt ist alles bewaldet und gebirgig und wir erreichen einen schönen Campingplatz in Katoomba. $42 bezahlen wir fur die Nacht, das sind €33.

Wir halten uns nur kurz auf und laufen etwa 15min zu einer Stelle an der Felswand mit der man mit drei Seilbahnen sich durch den Berg bewegen kann. Viele kleine beschilderte Wanderwege führen durch den Berg. Man bekommt einiges uber die Geschichte erklärt. Kohle wurde unter schwersten Bedingungen abgebaut. Der komplette Wald wurde dem Bergbau geopfert nur langsam hat sich die Natur durchgesetzt. Aber immer wieder sieht man Reste vergangener Besiedelung. Die Aussichten ins Tal und auf die vielen Wasserfälle sind einfach der Hammer.

Wir halten uns über 3std dort auf und verlassen nach einer kleinen Stärkung und einem Geburtstagsgruß an PAULA wieder die Attraktion. Wir fahren mit dem Camper in Richtung Leura das uns vom Campingplatz empfohlen wurde.  Eine kleine verträumte Stadt, die wird vorher nur in NZ gesehen haben, eine Innenstadt die mit vielen kleinen Geschäften mit allerlei schönen, nützlichen und auch mit Kunsthandwerk aufwartet. Überall blühen allerlei farbenfrohe Sträucher. Man sieht es ist Frühling allerdings die Temperaturen von ca 10 Grad lassen dies nicht vermuten.

Wir fahren in Leura noch an ein lookout an der Steilküste, auch hier kann man weit ins Tal schauen, bevor wir wieder zum Campingplatz zuruck fahren, Abendessen ruft.

2015Uhr,  wir sitzen im Camper und haben nur noch 15grad Raumtemperatur. Ich habe die Heizung angeschmissen und Sabine hat ein Tee gekocht. Ich glaube heute Abend werden wir wohl nur eine Decke brauchen.

Sydney Tag 3

Heute haben wir erst einmal bis 10Uhr geschlafen .  War wohl etwas viel gestern.

Wir sind etwas beunruhigt, wir hören die Nachrichten und sie sprechen über Feuer in den Blue Mountains eigentlich unsere nächste Etappe. Da die im Radio aber schneller Englisch reden als ich es in der Schule gelernt habe bin ich mal in die Rezeption und habe dort gefragt.  Ja da wäre wohl ein Feuer aber unter Kontrolle sie glaubt kein Problem.

We will see.....

War es uns gestern zeitweise zu kühl werden wir heute wohl über die Hitze klagen. 1130Uhr und es ist kaum auszuhalten.

20 Uhr wir sind wieder am Campingplatz. Haben wieder einiges geschafft Heute. Dieses mal sind wir mit der S Bahn bis Hauptbahnhof gefahren dort in der Nähe ist der chinesische Garten, Chinatown und Paddy Market. Über chinesische Gärten brauche ich nicht viel schreiben die einen sind schlecht die anderen Gut der in Sydney gehört zu den Guten. Uns hat er sehr gut gefallen.

Paddy Market ist so eine Sache, hier bekommt man alles was man braucht meist aus asiatischer Hand. Manchmal ist aber halt alles zu viel ich finde es auf jedenfall so irgendwann weiß man sowieso nicht mehr wo man ist.

Chinatown dagegen ist viel zu klein geraden. Wir sind ein paar mal daran vorbei gelaufen. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Allerdings wenn man es genau nimmt ist eigentlich das ganze Viertel um den Bahnhof von Asiaten dominiert.

Wir müssen zurück zum Bahnhof um den Bus nach Bondi zu bekommen. Hier ist auch der berühmte Bondi beach. Die Fahrt mit dem Touri Bus geht durch eine der angesagten Vorstädte von Sydney. Die Autos und Häuser werden nach jeden gefahrenen Kilometer besser. Und irgendwann nach vielen Kurven und noch mehr Steigungen und Gefälle stehen wir am Bondi beach.  Ok ich will ihn nicht schlecht machen aber das gleiche bekommst du auch in Südfrankreich oder auf den Kanaren.  Nur die Wellen sind hier beeindruckender. Wir steigen aber nicht aus den der Wind lässt ein verweilen nicht zu.

Wir steigen kurz vor dem Hauptbahnhof wieder aus und laufen die George Straße Richtung harbour bridge. Wir laufen an vielen Geschäften vorbei und wundern uns was hier zu welchem Preis verkauft wird. Nur zu essen bekommen wir nichts mehr. Klar alle machen Feierabend die wollen nach Hause und nichts mehr essen. Die Straßen sind knalle voll an einer Ecke spielt einer Gitarre an der nächsten Ecke schreit einer seine politische Gesinnung in die Menge zwischendrin Leute die nach Hause hechten und wir. Wir erreichen die harbour bridge, hier im Südteil soll eines der altesten Viertel von Sydney sein.  Ein paar Häuser erinnern noch stark an diese Zeit.

Wir laufen über die harbour bridge,  es ist 18 Uhr und es dämmert schon doch der Ausblick ist genial. Der Blick auf die Oper und das Fährterminal ist schon beeindruckend. Wieder haben wir das Problem mit den Joggern, du darfst nicht unachtsam sein sonst haben sie dich erwischt und ziehen dich zu Boden, nicht auszudenken was alles passieren kann. Auf der Hälfte der Brücke ist es dann stockdunkel. Der Verkehr auf der Brücke ist jetzt noch beeindruckender, vier oder fünf Fahrspuren, zwei Gleisspuren und eine Fußgänger Spur hier steht der Verkehr nie still.

Es Stürmt jetzt ein wenig und die Temperaturen sind unangenehm gefallen. Als wir den Weg zum Campingplatz laufen passiert es.  Als eine Böe den Wind in den Wald bläst fällt ein Ast aus einem Baum genau mir in den Rücken. Einen viertel Meter vorher und ich würde jetzt noch dort liegen.

Sydney sight seeing tour

2130Uhr. Wir sind aus Sydney zurück. Sind seit heute morgen um 900Uhr unterwegs und haben uns Sydney angeschaut. Eine wirklich traumhafte Stadt. Haben uns ein Multiticket für $22 pP gekauft und sind vom Campingplatz bis kurz vor harbour bridge Innenstadt gefahren.

Hier kann man ganz einfach in die Fähre umsteigen. Mit der wir dann ein wenig im Hafen von Sydney rumgefahren sind. Vom Wasser aus macht das noch nehr Eindruck.

Ausgestiegen sind wir dann in der Nähe von der Sydney Oper. Die, das muss man sagen, aus der Nähe betrachtet lange nicht so imposant ist wie  wenn man sie auf Bilder oder im Fernsehen sieht. Aber trotzdem seinen Reiz hat.

Direkt an der Oper beginnt der royal botanic garten, den wir, Gott bewahre und mit Gnade meiner Frau, nur teilweise besichtigt haben. Wieder staunen wir was es hier für eine Flora gibt und welche Formen manche Bäume und Pflanzen haben. Auto und Radfahrern ist im Park verboten, Gefahr besteht mehr von den Mittagspausenjogger die hier in Scharen im Park auf die restliche Weltbevölkerung losgehen. Aber mit etwas sportlicher Rücksicht haben wir auch dies Hürde geschafft.

Unser Weg führt uns weiter zum Sydney Tower, mit 250Meter das höchste Gebäude in Sydney. Wie auch in Auckland und in Vancouver kann man auch in Sydney von einer Art Fernsehturm die Stadt überschauen. Wir genießen lange den Rundblick, was uns ja auch 26€ pP gekostet hat. Wir orientieren uns vom Turm aus den wir wollen weiter zum Fischmarkt.

Wir laufen lange durch das Hafenviertel um den Fischmarkt zu erreichen aber sind dann um so mehr erstaunt.  Er soll der zweitgrößte der Welt sein kommt uns aber nicht so gross vor. Wir laufen durch die riesigen auf Tourist getrimmte Hallen. Das Angebot ist schon erdrückend, wir sehen Fische die wir in unsere Tauchsportzeit nur selten und wenn dann mit Ehrfurcht begegnet sind. Skorpion Fisch, Hai, Bären Krebse riesige Seespinnen um nur einiges zu nennen.  Wir haben uns dann natürlich ein schönes Seafood Mittagessen gegönnt. Lecker.

Mit der Fähre gings wieder zurück zur Oper wo wir in einen Doppeldecker Tourist sight seeing Bus gestiegen sind.Über 2 Std haben wir uns durch Sydney fahren lassen um einen groben Anhaltspunkt über die Stadt zu bekommen und um uns einige Anregungen für Tag 2 zu holen. Den für 40$ pP kann man mit dem Bus 24h durch Sydney fahren und an vielen Haltestellen aus oder zusteigen. Die Busse fahren in einem Abstand von ca 15-20min durch Sydney.  Leider kann man sich nicht alles anschauen aber so kann man sich wenigstens leichter entscheiden.

1830Uhr sind wir dann noch einmal in die Fähre gestiegen und in Richtung Birchgrove gefahren wo unser Freund Eric und Sabine mal für 4 Jahre gelebt hatten.  Allerdings ist Birchgrove ein verschlafener Stadteil von Sydney und verfügt nur über geringe Mengen von Straßenbeleuchtung sodass es einige Anstrengungen bedarf bis wir die Hütte fanden. Aber wir geben neidlos zu das es SAP Mitarbeitern im Ausland an nix fehlt. Hier wurde ich es auch aushalten wenn nur die Arbeitsbedingungen nicht so schlecht wären. ;-)

Wir haben dann eine der letzten Fähren zurück genommen.  Im Hafen sind man jetzt die Hand nicht vor Augen. Wir fahren wieder an der beleuchteten Oper vorbei und steigen dann um in die S Bahn zum Campingplatz.

11.09.2013

1ter Tag Sydney

Ich habe die Nacht nicht gut geschlafen. Immer nur 2 Std und dann wieder eine Weile wach gelegen. Trotzdem hat uns das Ibis Hotel am Flughafen gereicht. Frühstück wie immer gewöhnungsbedürftig, es wird einem schon mulmig was die sich hier morgens einschmeissen.

Wir sind dann vom Hotel zum Britz Vermieter gelaufen, sind zu Fuß ca 15min.

Und dort gings dann los.  Nachdem wir alles über das Fahrzeug mittels DVD erklärt bekommen hatten wollte sie die Kaution in Höhe von AUD7500 über die Kreditkarte abbuchen.  Wir hatten es vermutet und es traf ein,  die Karte versagte ihren Dienst. Jetzt 24h Notdienst anrufen, allerdings nicht vom Vermieter. 
Der erlaubt keine Auslandsgespräche. Also wir 10min zur nächsten Post gelaufen um dort zu erfahren das man auf dieser Post auch nicht telefonieren kann.  Warum auch ist ja eine Post und kein........ ich weis auch nicht. Also wieder zurück zum Vermieter und erst einmal über whatsapp unsern Sohn geweckt und ihn überzeugt für uns beim Notruf anzurufen. Dank Johannes hat dann alles doch noch gut geklappt.

Sind dann erst einmal los gefahren Erstausstattung einzukaufen.  Anders als in Kanada und Neuseeland ist dieses Fahrzeug leer.  Es ist wirklich nur Grundausstattung vorhanden.

Unsere erste Übernachtung hatten wir im Lane Cove River Tourist Park geplant.  Dank Navi haben wir es den auch schnell gefunden.  Der Campingplatz liegt sehr ruhig in einem großen Wild Life Park und neben einem grossen Friedhof. Allerdings geht kein W-Lan, ist halt so!  Und der Pool ist ausserhalb der Saison auch nicht nutzbar!  Naja wenns sonst alles passt.  Wir wollen drei Tage bleiben und von hier aus Sydney besuchen.

Nachdem die Einkäufe und unsere Klamotten verstaut sind machen wir uns ein schönes Abendessen. Ein schöner frischer Salat und ein grosses stück Fleisch vom Grill,  lecker.

1930Uhr stockdunkle Nacht auf der südlichen Erdhalbkugel.  Wir hatten den ganzen Tag mit Temperaturen um die 30 Grad und Schwüle zu kämpfen nun kühlt es langsam ab und wir machen uns Bettfertig. Was willst du machen wenn man draussen die Hand vor den Augen nicht mehr sieht.

09.09.2013

Hong Kong Flughafen

Unglaublich was die hier am Flughafen mit der Klimaanlage anstellen. Wir frieren als wäre es Winter im Schwarzwald. Gleichzeiti warnen sie mit Lautsprecher Durchsagen vor der aktuellen Grippewelle. Die Leute husten in ihre Mundschützer, irgendwie fühle ich mich nicht wohl.

Noch eine Stunde bis zur Landung in Sydney. Meine Knochen sind am Arsch.  Mir tut alles weh. Ich war jetzt über 20 Stunden gesessen ich hoffe ich kann noch laufen.

Endlich angekommen. Ich habe gedacht das wird nix mehr.  Im Hotel erst einmal eine Dusche genommen. Jetzt schlafen und morgen geht es dann los .

08.09.2013

Abflugtag

Bisher ohne Probleme. Johannes hat uns gut nach Frankfurt gebracht.
Beim einchecken gab es nur probleme weil wir bei Sabine das o mit der 0 verwechselt haben.
Wir brauchten dann ein Upgrade fur ihr Visum. Aber auch das hat dann einwandfrei funktioniert.

Sitzen jetzt im Gatebereich und genießen ein paar Kleinigkeiten für viel Geld bei Starbucks.

So wie es aussieht wird die Maschine nicht voll werden. Es ist eine 747-400 von Cathay Pacific.

Wir hoffen das Sabine vielleicht einen Platz neben mir ergattern kann. Das mit dem Platz hat
nicht geklappt aber es ist auch so gut. Wir sind jetzt 2h vor der Landung in Hongkong und
wir bekommen Frühstück. Ich nehme das kleinere übel, Omelett mit Würstchen anstatt Seafood,
wie gesagt Frühstück! Aber selbst das bekomme ich nicht ganz runter.

06.09.2013

Letztes Poker Spiel vor dem Urlaub

Heute war letztes Poker Spiel vor dem Urlaub. Aus gegebenen Anlass sind einige Spieler mit Handtuch angetreten.  Aber siehe da es hat geholfen.

17.10.2011

Abreise von Fuerteventura

Abreisetag, heute gehts nach Hause. Das Hotel verabschiedet uns mit einem besonders lauten Sammelsorium an unützen Lärm. Ganz wichtig ist natürlich kurz vor 6Uhr morgens die Müllabfuhr, dann kurz danach die ersten Abreisenden mit Ihren Rollkoffern und dann wie jeden Morgen die Angestellten mit Ihren Rollwagen voller gesammelten Geschirr. Hier zeigt sich wahrscheinlich der Unterschied zwischen deutschem und spanischen Fliesenleger. Durch die schechte Verlegetechnik machen die Geschirrwagen eine irrsinigen Radau.
Gepackt war schnell und dann gings zum Abschied nochmal an den Strand, Sabines letzte Runde im Meer. Bei extrem Niedrigwasser eine kleine Herausforderung bis man das mindestmass an Wasser zum schwimmen erreicht hat.
Das Wetter zeigt sich von seiner schlechten Seite, stark bewölkt und mit ca. 25° extrem frisch, im Pool war es kaum auszuhalten, das erste mal im Urlaub das ich friere. Nun nach dem Mittagessen warten wir auf den Bus der uns zum Flughafen bringt, das warten ist immer das schlimmstebam Urlaub.

16.10.2011

Einfach mal nix tun........

Was soll ich sagen. Das Tanzen fiel aus, 50% unserer Reisegruppe gefiel die Musik nicht. Gut, "ein Stern der deinen Namen trägt", und so weiter ist jetzt auch nicht der Reisser. Also waren wir früh im Bett somit auch total fit am nächsten Morgen. Nach dem Frühstück haben wir dann einfach mal NIX gemacht und das bis zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen haben wir dann GARNIX gemacht und liegen jetzt nebeneinander im Bett und überlegen wann wir das letzte mal so einen Durchhänger hatten. Gut ich habe Sie öfter aber Sabine, da fällt mir jetzt spontan nix ein. Aber gleich gibt es Abendessen also ist noch nix verloren. Und Heute Abend ist ja wieder Animationsprogramm, 'Musical Highlights", hört sich vielversprechend an. Ein Problem sehe ich auf uns zukommen, wie schaffen wir es so lange wach zu bleiben.
Das Wetter ist Heute auch ein Thema, Heute morgen sah es sehr düster aus, Wolken sind am Himmel aufgezogen, die Frühbucherrate an den Liegen ging schlagartig zurück, um 10Uhr hatten wir gerade mal ca. 20° erreicht es schien ein erholsamer Tag zu werden. Aber wir hatten uns zu Früh gefreut, es wurde trotzdem warm und zu allem elend noch extrem schwül, so das man eigentlich nix machen kann. Vielleicht schaffe ich es noch vor dem Abendessen in den Pool.
Ich würde jetzt einfach mal für Heute nix mehr schreiben ausgenommen es würde sich an der jetztigen Situation noch was ändern was ich aber mich wirklich glaube.


15.10.2011

Mit dem Mietwagen über die Insel

Da ich mit meinem Sonnenbrand geplagt bin haben wir uns für einen Inseltrip mit Mietwagen entschieden. Anfangs dachten wir einen von Deutschland aus zu mieten, ist aber totaler Schwachsinn. In Deutschland wird eine drei Tage miete propagiert was sich aber auf der Insel als total unnötig erweist. Wir sind dr Meinung das ein Tag vollkommen ausreicht.
Wir sind nach dem Frühstück ins Hotel Taro Beach und haben dort für 35€ einen Renault Clio für einen Tag gemietet. Zuerst sind wir nach Antigua, ca.50KM Zentral in der Insel gelegen eine ehemalige Insel-Hauptstadt, von dem man aber eigentlich nichts mehr sieht. Ein kleines verschlafenes Örtchen.
Dann ging es weiter durch karkes Bergland in Richtung Corralejo, das ist die nördlichste Hafenstadt von Fuerteventura, von dort sieht man nach Lanzarote. Nach einem schönen Hafenspaziergang sind wir in eine Kneipe eingekehrt und haben uns einige Tapas auftischen lassen. Das gute Essen und der herrliche Blick über das weite Meer haben wir lange genossen. In Corralejo gibt es riesige Sanddünen die wir besichtigt haben, hier wird viel Kite gesurft ein unendlich langer feiner Sandstrand lässt hier keine Wünsche offen.
Cotillo liegt an der Westküste an schroffen Klippen nur schwer kommt man hier ans Meer. Das Dorf hat den Ruf eines Piratennestes. Einige Festungsbauten sind noch Heute zu besichtigen.
Dann sind wir wieder über das Zentralgebirge zurück nach Süden gefahren. Viele kleine Dörfer säumen die Strasse. Über Pajara sind wir dann nach la Pared gefahren. Das ist ein Wellenreiter Spot auf Fuerteventura. Auch hier kommt man nur schwer ans Meer, die hohen Klippen gehen fast bis ans Ufer. Wir haben uns das treiben der Wellenreiter von den Klippen aus angeschaut.
Nur 8KM sind es von la Pared an der Westküste bis zur Costa Calma an der Ostküste wo wir unseren Trip wieder beendet haben.
Wir hatten die ganze Zeit super Wetter immer um die 35° und strahlender Sonnenschein und waren froh zu Hause wieder ins Meer und in den Pool zu können.
Heute Abend ist Tanz angesagt, Sabine hat es zum Pflichtprogramm gemacht, also keinen Ausrede möglich.









14.10.2011

Strandsparziergang

Heute haben wir einen Strandspaziergang geplant. Eigentlich wollte ich am Strand Richtung Süden und Sabine Richtung Norden laufen, wir sind dann erst einmal Richtung Süden losgelaufen, doch schon nach der ersten Kurve haben wir uns anderster entschieden, nur Hotelbauten zu sehen so weit das Auge reicht. Also dann nach Norden, Sie muss halt immer recht haben. Nach einer halben Stunde Fussmarsch ist die Küste dann aber so felsig geworden das wir uns zum umkehren entschlossen haben. Nichtdestotrotz haben wir den Spaziergang genossen. Nebenerscheibung des Spaziergangs, ich habe einen starken Sonnenbrand, naja es lässt sich aushalten.
Wir haben ca 100Meter südlich vom Barlovento Strand ein Stück Strand gefunden der sandiger ist, somit ist das Meer besser zu erreichen. Der steinige Strand am Hotel verursacht doch manchen Schmerz bis man das Meer erreicht hat.
Das Mittagessen haben wir ausfallen lassen, es muss auch mal eine Tafel Schokolade reichen, dafür haben wir einige Male den Pool genossen und haben relaxed.
Nach dem Abendessen plagt mich doch der Sonnenbrand, ich bin schlaff und müde. Wir haben noch ein wenig den Ausblick von der Sonnenterasse genossen sind dann aber aufs Zimmer zum relaxen.





13.10.2011

Ausflug nach Jandia

Wir haben uns doch entschlossen einen kleinen Ausflug zu machen. Wir werden mit dem Bus nach Jandia fahren bzw nach Morro Jable ein kleines Dorf das direkt an Jandia anschliesst. Als wir zum Bus laufen sehen wir das es um 10Uhr morgens schon 30° in der Sonne hat wir wagen die 30min. Fahrt trotzdem. Der Bus ist voll und die Fahrt geht durch die zerklüffteten Vulkanberge die kaum eine Vegetation zulassen.
Wir erreichen Morro Jable und laufen ein wenig durch schmale Gassen können uns aber angesichts der hohen Temperaturen nicht ganz freuen. Am Strand sehen wir dann das es in der Sonne zwischen 40-45° Temperatur hat, alle 100Meter zeigt ein Termometer die Temperatur an, wir suchen den Schatten. Machen an einem Strandkiosk eine kleine Pause.
Am Strand von Jandia ist die Hölle los, da ist bei uns an der Costa Calma eher beschaulisch ruhig. Hier gibt es auch alles was das Herz begehrt. Surfen, Kitesurfen, Tauchen, Bananeboot fahren, U-Boot fahren blablabla, eigentlich alles. Wir laufen in jandia an der Strandpromenade an den Geschäften vorbei. Hier gibt es genug Schatten das man es aushalten kann. Die Waren unterscheiden sich aber kaum von denen an unserem Afrikanermarkt. Da Jandia sonst nix für uns zu bieten hat treten wir den Heimweg an. 2.50€ kostet die einfache Fahrt nach Costa Calma pro Person.
Zuhause angekommen ruhen wir uns erst einmal in unserem Zimmer aus. Wir haben die Vorhänge immer zu und so sind die Temperaturen im Zimmer erträglich. Zu Mittag ist Wind aufgekonmen und wir sind ans Meer gegangen um zu schwimmen. Wenn man vom Strand nach Süden schaut sieht man ca. 20 Segel von Kitesurfern fern am Horizont im Wind stehen, ein schöner Anblick. Durch den Wind kann man es am Strand einigermassen aushalten und auch am Pool ist es jetzt erträglich.
Wir waren bei der Animation, "Cats" hast gegeben, haben die gut gemacht. Inzwischen hat es auch stark abgekühlt, es wird so um die 20° haben bei kühlem Wind.






12.10.2011

Die Temperaturen bleiben hoch

Heute war afrikanischer Markt, irgendwie haben wir es dort hin geschafft. Bei wirklicher wahnsinniger Hitze haben wir uns durch den Markt geschlängelt. Man sieht hier am Strand keine Afrikaner vielleicht weil man ihnen die Möglichkeit gibt ihre Waren auf diesem Markt zu verkaufen. Allerdings ist das Angebot auch hier begrenzt und man darf nicht zu viel erwarten. Eigentlich haben wir die Bushaltestellte nach Jandia gesucht, Jandia ist der nächste Ort südlich von uns und soll sehenswert sein, aber da an den hiesigen Haltestellen nix angeschrieben ist müssen wir uns noch besser informieren.
Auf jedenfall brauche ich wieder eine Pause. Heute haben wir zwar keinen heissen Wind aber das macht die Sache nicht gerade angenehmer. Die einzige Prise die man erhaschen kann ist am Strassenrand von den vorbeifahrenden Autos, sonst Heute kein Lüftchen, vielleicht später am Meer.
Ach ja heute Abend soll "Dinner for one" aufgeführt werden, schlechte Cocktails und gute Animation, was willst Du mehr.
Wir haben Glück unsere Nachbarn fliegen Morgen nach Hause und Sie haben einer der wenigen intakten Sonnenschirme in der Anlage, wir haben uns den natürlich gleich gesichert ausserdem haben wir noch einen für den Strand gekauft. Was ich allerdings nicht bedacht habe ist der Umstand das du keinen Stock in den Boden am Strand bekommst. Die großen Vulkan Steine die hier angespült werden verhindern das, aber allein einen Sonnenschtuz zu haben hilft viel.
Erst um 6Uhr wird die Sonne erträglich erst dann kann man ohne Sonnenschutz im Freien sitzen, wir haben trotzdem den Mittag am Strand und am Pool genossen, haben sogar zwei super Liegen ergattert, was willst Du mehr.
Kurz vor dem Abendessen gönnen wir uns jetzt noch eine kleine Auszeit und geniessen die letzten Sonnenstrahlen unter unseren Sonnenschirm.






11.10.2011

Heisser Wüstenwind auf den Canaren

So haben die erste Nacht hinter uns. Betten sind Top wir haben super geschlafen. Allerdings war ich um 6Uhr das erste mal wach, der Lieferverkehr war doch laut. Auch waren die Ersten um diese Zeit schon beim Sonnenliegen reservieren, lächerlich. Nach einem kleinen Frühstück gings noch zur Reiseleitung für das Organisatorische und dann aber ins Meer und den Pool, das hat richtig gut getan.
Das Meer ist der Wahsinn mit 24° durchaus angenehm, die Brandung ist auch nicht so stark, sodas das Schwimmen eine wahre Erholung ist. Allerdings die hohen Temperaturen tagsüber machen uns fast fertig. Wieder über 30° und heisser Wind machen es fast unerträglich. Wir haben uns entschlossen bei diesen Temperaturen keine grösseren Ausflüge zu machen.
Wir geben uns nach dem Abendessen die Animation, wir dachten sie spielen "Cats", aber am Schluss war es ein Ratespiel und da die Cocktails im wahrsten Sinne SCHEISSE sind gehen wir aufs Zimmer und lesen.





10.10.2011

Richtung Fuerteventura

Die Anfahrt nach Frankfurt/Hahn war stressfrei. Auch unser angemieteter Parkplatz haben wir sofort gefunden.
Wir fliegen mit Ryanair, als Laie muss man da noch einiges dazu lernen. Zum Beispiel das es keine zugewiesenen Sitzplätze gibt. Das sorgt dafür das die Leute sich schon sehr früh am Gate anstellen und in langen Schlangen mehr als eine halbe Stunde anstehen, verrückt. Wir haben uns darüber amüsiert, ein 4Stunden Flug bringt uns nicht aus der Fassung. Nachdem der Ausgang aus dem Flughafen geöffnet wurde ging der Run auf die gutenPlätze los. Ich habe trotzdem ein Platz ganz vorne mit unendlich Beinfreiheit bekommen.
Nix 27° wie auf Wetter.com,  34° bei Ankunft auf der Insel, das war mal ein richtiger Schock. Ich mit T-Shirt, Hemd und Lederjacke war leicht überfordert. Über 1Stunde Anfahrt zum Hotel, einchecken, Abendessen mehr ging nicht mehr.